Medizinausbilder-Lehrgang 2025 – Fachwissen, Fallbeispiele und viel Austausch

Es war mal wieder an der Zeit, sich fortzubilden! Unter dieser Maßgabe habe ich mich kurzerhand zum Seminar AK Medizinausbilder angemeldet – und das war auch gut so, denn die Plätze waren schnell vergeben.
Ankommen, Einleben, Deko-Drink
Am Anreisetag wurden wir herzlich von Falko Höltzer, dem Landesaubildungsleiter Sachsen, empfangen. (Organisator – nicht Kursleiter!) Er zeigte uns alles ausführlich – inklusive des dazugehörigen Sees. Einige von uns entschieden sich spontan, mit dem traditionellen „Dekogetränk“ zu starten, während andere die Gelegenheit nutzten, den See näher zu erkunden.
Als schließlich fast alle Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Ausbilder eingetroffen waren, ließen wir den ersten Abend entspannt bei Pizza und dem ein oder anderen Getränk ausklingen.

Samstag: Input, Interaktion, Ideenaustausch

Der Samstag startete mit einem reichhaltigen Frühstück, das keine Wünsche offenließ. Auch die letzten Dozenten waren mittlerweile angereist.
Pünktlich um 9 Uhr begann der offizielle Teil. Die Namensschilder wurden verteilt, und Heike und Falko begrüßte 16 Teilnehmer sowie beeindruckende 8 Ausbilder und Supervisoren.

Dann ging’s richtig los: Heike Gatermann führte uns in die Rolle des VDST-Medizinausbilders ein. Bis zur Mittagspause erwartete uns geballtes Wissen von verschiedenen Dozenten – sowohl bekanntes als auch neues:
Themen wie die Leitlinie Tauchunfall, unterschiedliche Sauerstoffsysteme oder auch die VDST-Kriseninterventionshotline wurden vorgestellt – praxisnah, mit vielen Beispielen untermalt.

thumb PXL 20250524 204707422HLW-Kettenquiz und der bunte Marktplatz

Nach dem Mittagessen wurden wir mit Frankzis Kettenquiz zum Thema HLW aus dem Mittagstief geholt – ein gelungener Energiekick! Im Anschluss erklärte Heike endlich, was es mit den bunten Punkten auf unseren Namensschildern auf sich hatte.

Jetzt wurde es interaktiv: Die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in vier farblich sortierte Gruppen aufgeteilt. Die Aufgabe: Inhalte zu den Themen Sauerstoffsysteme, AED & Notfallkoffer, Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie zur Leitlinie Tauchunfall gemeinsam erarbeiten.

In intensiven Diskussionen entstanden Präsentationen, die wir nach einer Stunde (pünktlich durch Heikes charmante Strenge!) abschließen mussten. Dann wurden die Gruppen neu gemischt – diesmal anhand der Anzahl der Punkte auf den Namensschildern – und es ging in den sogenannten „Marktplatz“: Vier Stationen, vier Themen, vier Präsentationen – jede Gruppe durfte ihre Ergebnisse vorstellen, während die anderen rotierten.

Dieses Format kam richtig gut an! Zum Abschluss des offiziellen Teils hörten wir noch einen spannenden Vortrag zum Thema AED, bevor es in die Feedbackrunde ging – und dann endlich:
Grillabend mit frischen Leckereien, lockeren Gesprächen und einem regen Austausch, wie man ihn sich in einem solchen Rahmen nur wünschen kann. Es blieben keine Wünsche offen!

Sonntag: Hygiene, Hands-on und harte Fälle

Der zweite Tag begann erneut mit einem stärkenden Frühstück. Danach folgte ein Vortrag zum Thema Hygiene. Es wurde schön aufgezeigt, wie man es nicht machen sollte und vor allem wie man es richtig macht.

Denn nun waren wir wieder gefragt: In den farbigen Kleingruppen ging es an die praktische Umsetzung des Gelernten. Fallbeispiele, reichlich Erste-Hilfe-Material und Übungspuppen standen bereit – und die Ausbilder ließen uns ordentlich schwitzen. Verschiedenste Szenarien mussten durchgespielt werden – stets unter dem wachsamen (und hilfreichen) Blick der Ausbilder. Es gab Tipps, Hilfestellungen, Korrekturen – und jede Menge „Aha“-Momente.

Im Anschluss durften wir in einem Fachgespräch noch unser theoretisches Wissen unter Beweis stellen.

Abschluss und Ausblick

Pünktlich verkündete Heike Gatermann das Ergebnis:

Der VDST hat nun 16 neue Medizinausbilder!

Ein riesiges Dankeschön geht an Franzi und Falko  (Organisator – nicht Kursleiter!), die dieses Seminar nicht nur perfekt organisiert, sondern zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben – das uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Ebenso geht ein herzlicher Dank an Heike und ihr Ausbilderteam sowie an die Supervisoren, die mit ihrem Fachwissen, ihrer Geduld und ihrem Engagement maßgeblich zum Erfolg des Lehrgangs beigetragen haben.

Besonders hervorzuheben ist, dass das gesamte Seminar stets auf Augenhöhe stattgefunden hat – geprägt von gegenseitigem Respekt, Offenheit und einem wertschätzenden Miteinander. Genau so sollte moderne Ausbildung sein.