Wenn sich der sächsische Sport zur Sportgala versammelt, geht es um mehr als Auszeichnungen. Es geht um Leistung, um Entwicklung – und auch um die Frage, unter welchen Bedingungen diese Leistungen entstehen.
Aus Sicht des Landestauchsportverbandes Sachsen war dieser Abend in vielerlei Hinsicht besonders.
Im feierlichen Rahmen wurden die Sportkronen verliehen und mit einem fantastischen Rahmenprogramm wurde der Sport wertschätzend gewürdigt und gefeiert.
Mit sieben Nominierungen war der Tauchsport so präsent wie selten zuvor – ein deutliches Zeichen für die Leistungsfähigkeit unserer Athletinnen und Athleten und für die kontinuierliche Arbeit im Nachwuchs- und Spitzensport: Max Poschart, Justus Mörstedt, Michele Rütze, Nadja Barthel, Team Finswimming Männer und Frauen und Team Orientierungstauchen.
Welche Bekanntheit und Beliebtheit der Sport bereits aufweist, zeigt uns ein sensationeller Rang 2 hinter dem Bobteam Friedrich für das Finswimming Männerteam.
Diese Ergebnisse sind kein Zufallsprodukt. Sie sind das Ergebnis eines funktionierenden Systems und starker und fleißiger Arbeit aller sächsischen Leistungssportstützpunkte.
Landestrainer David Münch ergänzt: „Ein besonders prägendes Beispiel hierfür ist das Leipziger Stützpunktsystem mit der engen Verzahnung von Verein, sportbetonten Schulen und der vertieften Ausbildung im Finswimming. Diese Struktur ermöglicht eine kontinuierliche, leistungsorientierte Entwicklung und schafft bereits im Schulalter förderliche Rahmenbedingungen. Der Blick über Leipzig hinaus zeigt, dass auch an anderen Standorten erfolgreiche Nachwuchsleistungssportlerinnen und -sportler heranwachsen. Dort geschieht dies jedoch häufig mit deutlich höherem individuellem Einsatz von Trainern und Athleten und unter weniger unterstützenden strukturellen Voraussetzungen.“
Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Lutz Riemann der für seine langjährige und prägende Arbeit ausgezeichnet wurde. Als Trainer hat er Generationen von Athletinnen und Athleten entwickelt und begleitet – und damit maßgeblich zu genau den Erfolgen beigetragen, die an diesem Abend sichtbar wurden. Die Sportgala hat eindrucksvoll gezeigt, was im sächsischen Finswimming möglich ist.
„Sein Dank nach der Ehrung – an die Sportlerinnen und Sportler, das Trainerteam und auch an unseren Verband sowie an mich als Präsidentin – war für mich persönlich ein sehr bewegender Moment.“ Seine Worte, dass er ohne diese Unterstützung wahrscheinlich nicht auf dieser Bühne stehen würde, stehen exemplarisch für das, was hinter diesen Erfolgen steht: Teamarbeit, Vertrauen und ein langer Weg voller Herzblut und hohem Engagement. Dieser Weg war nicht immer einfach. Nach der Krise mit dem Spitzenverband im Jahr 2019, war unklar, wie sich der Leistungssport in Sachsen weiterentwickeln würde. Dass wir heute stärker dastehen denn je, ist kein Zufall – sondern das Ergebnis von Konsequenz, Zusammenhalt und der bewussten Entscheidung, den eingeschlagenen Weg trotz widriger Rahmenbedingungen fortzusetzen. Es hat mich gefreut, an diesem Abend dabei zu sein.“ Präsidentin Daniela Klug
Wir sagen Danke an den Landessportbund Sachsen und das SMI Sachsen, die unseren Sport seit Jahrzehnten verlässlich, nachhaltig und partnerschaftlich unterstützen und wir sagen Danke an alle Organisatoren dieses tollen Events. Herzlichen Dank allen, die die Wahl zum Sportler des Jahres unterstützt haben.



