27 Medaillen, deutsche Rekorde und ein starker Teamauftritt: Die sächsischen Athletinnen und Athleten setzten beim Weltcup in Aix-en-Provence vom 24. bis 26. April ein klares Ausrufezeichen.
Dass die Franzosen in der Lage sind, sowohl für Athletinnen und Athleten als auch für Zuschauer hervorragend organisierte und würdige Weltcups auszurichten, hatten sie bereits in den Jahren 2024 und 2025 eindrucksvoll bewiesen. Auch in diesem Jahr zeichnete sich die Veranstaltung durch eine perfekte Organisation sowie ein hochklassiges Teilnehmerfeld aus: Mehr als 500 Sportlerinnen und Sportler aus 86 Vereinen und 22 Nationen gingen an den Start.
Das hohe Niveau spiegelte sich in den Ergebnissen wider. Für ein besonderes Highlight sorgte erneut Nadja Barthel, die über 50 Meter Flossenschwimmen einen neuen deutschen Rekord aufstellte. Die neue Bestmarke liegt nun bei beeindruckenden 17,78 Sekunden.
Während der drei Wettkampftage stach zudem der außergewöhnliche Teamgeist der sächsischen Athletinnen und Athleten hervor – und wurde mit Staffelmedaillen belohnt: Hannah Troppschuh, Letizia Kraus, Polina Horenok sowie Lotte Troppschuh gewannen die 4x100 Meter FS in der Juniorenwertung 1. In der "Königsstaffel" 4x 100 SB sowie die 4x 100 FS Staffel gewannen die Athletinnen des SC DHfK Leipzig Gold mit jeweils neuem deutschen Vereinsrekord.
Insgesamt konnten die sächsischen Starterinnen und Starter 27 Medaillen (12 Gold, 6 Silber und 9 Bronze) gewinnen. Einen Großteil davon sicherte sich der SC DHfK Leipzig, der unter den 86 teilnehmenden Vereinen einen hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung belegte.
Neben Nadja Barthel überzeugten auch Franca Richter, Emily Hempler, Lotte Troppschuh und Letizia Kraus mit starken Leistungsentwicklungen. Hannah Troppschuh und Niklas Loßner gewannen in der Einzelgesamtwertung jeweils einen starken dritten Platz
Lutz Riemann zog nach dem Wettkampf ein positives Fazit: „Es war aus vielerlei Sicht ein sehr interessanter, spannender und auch erfolgreicher Wettkampf für unsere Sportlerinnen und Sportler am Leipziger VDST-Bundesleistungszentrum. Es wurde deutlich, dass sowohl national als auch international die jüngeren Athleten an die erfahrenen Kräfte heranrücken und zunehmend Druck ausüben – und das ist ausdrücklich zu begrüßen.
Gleichzeitig war zu erkennen, dass sich Trainings- und Belastungszustand Ende April auf unterschiedlichen Niveaustufen bewegen – auch das ist völlig normal.“
Landestrainer David Münch, der den Wettkampf aus der Ferne verfolgte, ergänzte: „Die sportliche Bilanz der sächsischen Athletinnen und Athleten, angeführt von erfahrenen Spitzenkräften, hat die hohen Erwartungen übertroffen. Besonders hervorzuheben ist erneut der ausgeprägte Teamgeist.“ Sein Dank gilt zudem allen Heim- und Stützpunkttrainern sowie den Familien und Sponsoren, die diese Leistungen im Hintergrund erst ermöglichen.
Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Weltcups, dass sie den positiven Schwung in die unmittelbar bevorstehenden Vorbereitungen auf die kommenden Qualifikationshöhepunkte mitnehmen können.


